Barfgrundlagen
BARF ist eine Form der Hundeernährung, bei der die Ration überwiegend aus rohen beziehungsweise möglichst wenig verarbeiteten Zutaten zusammengestellt wird. Typische Bestandteile sind Muskelfleisch, Innereien, eine geeignete Calciumquelle, Gemüse und Obst sowie – abhängig von der Ration – Fette, Öle und weitere Ergänzungen.
Kurz erklärt: Was bedeutet BARF?BARF steht im Deutschen meist für „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“. Wichtig ist dabei nicht nur, dass das Futter roh ist. Die einzelnen Bestandteile sollten so zusammengestellt werden, dass sie zum jeweiligen Hund und seiner gesamten Fütterung passen. |
Was gehört zu einer BARF-Ration?
BARF bedeutet nicht, dem Hund einfach nur rohes Fleisch in den Napf zu geben. Je nach BARF-Konzept und Futterplan werden verschiedene Komponenten miteinander kombiniert.
Muskelfleisch
Muskelfleisch bildet bei vielen BARF-Rationen einen wichtigen Bestandteil. Welche Fleischsorten und Fettgehalte geeignet sind, hängt von der gesamten Rationsgestaltung ab. Eine Auswahl findest Du in unserer BARF-Fleisch-Kategorie .
Innereien
Innereien wie Leber, Niere und Milz werden gezielt in eine BARF-Ration eingeplant, da sich die verschiedenen Organe in ihrer Nährstoffzusammensetzung unterscheiden. Unser BARF-Innereienmix kombiniert Rinderleber, Rinderherz, Rinderniere, Rindermilz und Rinderlunge und kann – passend zum jeweiligen Futterplan – eine praktische Möglichkeit sein, verschiedene Innereien zu füttern.
Calciumquelle
Je nach Fütterungskonzept können rohe fleischige Knochen oder andere geeignete Calciumquellen eingesetzt werden. Welche Variante und Menge sinnvoll ist, sollte zur gesamten Ration passen.
Wichtig: Gekochte Knochen sollten nicht verfüttert werden. Auch rohe Knochen sind nicht automatisch für jeden Hund geeignet und sollten passend ausgewählt werden. |
Gemüse und Obst
Gemüse und in passenden Mengen auch Obst können Bestandteil einer BARF-Ration sein. Welche Sorten sich eignen und wie sie vorbereitet werden, erklären wir in unserem Ratgeber zu Obst und Gemüse für Hunde . Informationen zu einzelnen Zutaten findest Du außerdem in unserem feed&meat Lexikon .
Fette, Öle und weitere Ergänzungen
Abhängig von den verwendeten Zutaten können Fette, Öle oder weitere Ergänzungen Bestandteil einer BARF-Ration sein. Welche davon benötigt werden und in welcher Menge, lässt sich nicht pauschal für jeden Hund beantworten. Eine Auswahl findest Du bei unseren BARF-Zusätzen .
Ist BARF einfach nur rohes Fleisch?
Nein. Eine sinnvoll zusammengestellte BARF-Ration besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten. Ausschließlich rohes Muskelfleisch zu füttern, entspricht deshalb nicht automatisch einer ausgewogenen BARF-Fütterung.
Besonders bei Welpen, Erkrankungen, Allergien oder anderen besonderen Anforderungen sollte die Ration individuell geprüft werden. In solchen Situationen ist eine qualifizierte Ernährungsberatung oder die Abstimmung mit einer Tierarztpraxis sinnvoll.
Du möchtest tiefer ins Thema BARF einsteigen?
In unserem ausführlichen Ratgeber BARF-Hundefutter leicht gemacht erklären wir Dir ausführlicher, wie BARF aufgebaut ist und worauf Du beim Einstieg und bei der Zusammenstellung achten solltest.
BARF kann vor allem dann Vorteile haben, wenn Du die Fütterung individuell an Deinen Hund anpassen möchtest und genau wissen willst, welche Zutaten im Napf landen. Zu den häufig genannten Vorteilen gehören eine hohe Transparenz bei den Zutaten, eine flexible Rationsgestaltung und die Möglichkeit, einzelne Komponenten gezielt auszuwählen.
Kurz erklärt: Welche Vorteile kann BARF haben?Der größte praktische Vorteil von BARF liegt in der individuellen Zusammenstellung der Futterration. Fleischsorten, Fettgehalt, pflanzliche Bestandteile und Ergänzungen können passend zum jeweiligen Hund ausgewählt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die gesamte Ration sinnvoll zusammengestellt wird. |
Welche Vorteile bietet BARF im Alltag?
1. Du kennst die verwendeten Zutaten
Wenn Du BARF selbst zusammenstellst oder offen deklarierte Produkte verwendest, kannst Du leichter nachvollziehen, welche Fleischsorten, Innereien, pflanzlichen Bestandteile und Ergänzungen gefüttert werden. Diese Transparenz kann besonders hilfreich sein, wenn Du die Fütterung Deines Hundes gezielt planen möchtest.
2. Die Ration lässt sich individuell anpassen
Einer der wichtigsten Vorteile von BARF ist die Flexibilität. Fleischsorten, Fettgehalt, Futtermenge und weitere Komponenten können an Alter, Aktivität, Körperzustand und individuelle Verträglichkeit angepasst werden.
Diese Anpassbarkeit ist allerdings nur dann ein wirklicher Vorteil, wenn die gesamte Ration sinnvoll zusammengestellt bleibt und die notwendigen Nährstoffe berücksichtigt werden.
3. Einzelne Komponenten können gezielt ausgewählt werden
Beim BARFen kannst Du beispielsweise bestimmte Fleischsorten, pflanzliche Zutaten oder Fettquellen bewusst auswählen und andere weglassen, wenn es für Deinen Hund sinnvoll ist.
Eine Auswahl an tierischen Komponenten findest Du in unserer BARF-Fleisch-Kategorie . Ergänzungen und Öle findest Du bei unseren BARF-Zusätzen .
4. BARF lässt sich an individuelle Vorlieben anpassen
Manche Hunde bevorzugen bestimmte Fleischsorten, Konsistenzen oder Bestandteile. Durch die flexible Zusammenstellung kannst Du solche Vorlieben berücksichtigen, solange die gesamte Ration weiterhin passend aufgebaut bleibt.
Wichtig: BARF ist nicht automatisch gesünder als Nass- oder Trockenfutter. Die Vorteile entstehen vor allem durch Transparenz und Anpassbarkeit. Entscheidend bleibt, dass die Fütterung hygienisch gehandhabt wird und zum individuellen Nährstoffbedarf Deines Hundes passt. |
Gibt es auch Nachteile oder Grenzen?
Ja. Die Flexibilität von BARF bedeutet gleichzeitig, dass die Rationszusammenstellung mehr Verantwortung erfordert. Werden einzelne Bestandteile dauerhaft falsch dosiert oder wichtige Nährstoffquellen vergessen, kann die Fütterung unausgewogen werden.
Bei Welpen, Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten oder anderen besonderen Anforderungen sollte die Fütterung individuell geprüft werden. In solchen Fällen ist eine qualifizierte Ernährungsberatung oder die Abstimmung mit einer Tierarztpraxis sinnvoll.
Mehr über die Vorteile von BARF erfahren
Wenn Du die einzelnen Vorteile und Grenzen ausführlicher kennenlernen möchtest, findest Du in unserem Ratgeber Vorteile von BARF-Hundefutter eine ausführlichere Einordnung mit mehr Hintergrund und praktischen Hinweisen.
Wenn Du Deinen Welpen barfen möchtest, solltest Du von Anfang an auf eine sorgfältig zusammengestellte und an das Wachstum angepasste Ration achten. Welpen haben andere Anforderungen als ausgewachsene Hunde. Besonders die Versorgung mit Energie, Calcium, Phosphor und weiteren Nährstoffen sollte deshalb nicht einfach nach einer pauschalen BARF-Regel zusammengestellt werden.
Kurz erklärt: Wie starte ich mit BARF beim Welpen?Starte mit einem zum Welpen und seiner Wachstumsphase passenden Futterplan und stelle die Ration nicht nur nach allgemeinen Prozentangaben zusammen. Gewicht und Entwicklung sollten regelmäßig kontrolliert und die Fütterung im Laufe des Wachstums entsprechend angepasst werden. |
Warum ist BARF beim Welpen besonders?
Ein Welpe befindet sich im Wachstum. Sein Körper entwickelt sich in kurzer Zeit, und sein Nährstoffbedarf unterscheidet sich deshalb von dem eines ausgewachsenen Hundes. Gleichzeitig verändern sich Körpergewicht und Futterbedarf während dieser Phase fortlaufend.
Deshalb reicht es beim Welpen nicht aus, einfach eine bestimmte Menge Fleisch, Innereien, Knochen und Gemüse nach Gefühl zusammenzustellen. Die einzelnen Komponenten müssen zueinander und zur jeweiligen Entwicklungsphase passen.
So kannst Du mit dem BARFen Deines Welpen starten
1. Die Ration passend zum Welpen planen
Bevor Du mit dem BARFen beginnst, sollte geklärt sein, aus welchen Komponenten die Ration besteht und welche Mengen Dein Welpe aktuell benötigt. Alter, aktuelles Gewicht, erwartete Größe, Entwicklung und individuelle Voraussetzungen spielen dabei eine Rolle.
2. Nicht nur auf die Fleischmenge achten
BARF für Welpen besteht nicht einfach aus möglichst viel Fleisch. Zur Rationsgestaltung gehören verschiedene tierische und – je nach Konzept – pflanzliche Bestandteile sowie geeignete Nährstoffquellen. Entscheidend ist das Zusammenspiel der gesamten Ration.
3. Calcium und Phosphor besonders im Blick behalten
Calcium und Phosphor spielen unter anderem für die Entwicklung des Skeletts eine wichtige Rolle. Gerade während des Wachstums sollten diese Mineralstoffe deshalb nicht nach Gefühl ergänzt werden. Sowohl die Mengen als auch das Verhältnis innerhalb der gesamten Ration müssen berücksichtigt werden.
4. Gewicht und Entwicklung regelmäßig kontrollieren
Die einmal berechnete Futtermenge bleibt bei einem Welpen nicht über Monate unverändert. Wiege Deinen Welpen regelmäßig und beobachte seine Körperentwicklung. Mit zunehmendem Gewicht und fortschreitendem Wachstum muss die Ration immer wieder überprüft und angepasst werden.
Wichtig: Gerade bei Welpen würden wir nicht ausschließlich mit pauschalen BARF-Prozentwerten arbeiten. Wachstum, erwartete Endgröße und Nährstoffversorgung sollten bei der Rationsplanung berücksichtigt werden. Wenn Du unsicher bist, lass den Futterplan von einer qualifizierten Ernährungsberatung oder Tierarztpraxis überprüfen. |
Muss die Umstellung auf BARF beim Welpen langsam erfolgen?
Wie die Umstellung gestaltet wird, hängt auch davon ab, was Dein Welpe bisher gefressen hat und wie er Futterwechsel verträgt. Es gibt deshalb keinen einzigen Ablauf, der für jeden Welpen gleichermaßen richtig ist.
Beobachte insbesondere Kot, Fressverhalten und allgemeine Verträglichkeit. Bei anhaltenden Verdauungsproblemen oder anderen Auffälligkeiten solltest Du die Ursache tierärztlich abklären lassen, statt die Ration auf eigene Faust immer weiter zu verändern.
Praktische Unterstützung für den BARF-Start mit Welpen
Wenn Du beim BARF-Start nicht alle Komponenten einzeln zusammenstellen möchtest, kann unser BARF-Welpenmix eine praktische Grundlage sein. Wichtig ist trotzdem, die gesamte Tagesration passend zu Deinem Welpen und seiner aktuellen Entwicklungsphase zu planen.
Möchtest Du zum Einstieg verschiedene BARF-Komponenten kennenlernen, findest Du in unserem BARF-Welpenpaket eine Zusammenstellung verschiedener Produkte für Welpen und Junghunde. Auch hier gilt: Die benötigte Menge und die Zusammenstellung der gesamten Ration sollten individuell angepasst werden.
Ausführlich erklärt: BARF für Welpen
Du möchtest genauer wissen, worauf es bei der Rohfütterung während des Wachstums ankommt? In unserem ausführlichen Ratgeber BARF-Hundefutter für Welpen findest Du weiterführende Informationen rund um die Fütterung von Welpen.
Wenn Du Deinen Hund auf BARF umstellen möchtest, gehe am besten strukturiert vor und beobachte, wie er die neue Fütterung verträgt. Wie schnell die Umstellung erfolgen kann, hängt vom einzelnen Hund, seiner bisherigen Fütterung und seiner Verdauung ab. Eine pauschale Umstellungsdauer gibt es deshalb nicht.
Kurz erklärt: Wie stelle ich meinen Hund auf BARF um?Informiere Dich zunächst über den Aufbau einer BARF-Ration und plane die zukünftige Fütterung. Bei der Umstellung kannst Du neue Komponenten übersichtlich einführen und dabei beobachten, wie Dein Hund sie verträgt. Anschließend wird die Ration so aufgebaut, dass langfristig alle vorgesehenen Bestandteile berücksichtigt werden. |
BARF-Umstellung Schritt für Schritt
1. Informiere Dich vor dem Start
Bevor das erste rohe Fleisch im Napf landet, solltest Du wissen, wie Deine zukünftige BARF-Ration aufgebaut werden soll. BARF besteht nicht einfach nur aus Fleisch, sondern je nach Fütterungskonzept aus verschiedenen tierischen und pflanzlichen Komponenten sowie geeigneten Ergänzungen.
Wenn Du noch ganz am Anfang stehst, findest Du in unserem Ratgeber BARF-Hundefutter leicht gemacht ausführliche Grundlagen zur Rohfütterung.
2. Die ersten Komponenten übersichtlich halten
Gerade zu Beginn kann es hilfreich sein, die Fütterung übersichtlich zu gestalten und nicht viele unbekannte Zutaten gleichzeitig einzuführen. So kannst Du leichter beobachten, wie Dein Hund die neue Fütterung und einzelne Komponenten verträgt.
Dabei musst Du Deinen Hund nicht grundsätzlich einen Tag fasten lassen und auch eine einwöchige ausschließliche Fütterung mit Muskelfleisch ist keine allgemeine Voraussetzung für die Umstellung auf BARF.
3. Weitere BARF-Komponenten ergänzen
Verträgt Dein Hund die ersten Komponenten gut, kannst Du die Fütterung entsprechend Deines BARF-Plans erweitern. Dazu können beispielsweise unterschiedliche Fleischsorten, Innereien, eine geeignete Calciumquelle, Gemüse und Obst sowie notwendige Ergänzungen gehören.
Wichtig ist, die Einstiegsphase nicht mit der späteren dauerhaften Fütterung zu verwechseln. Langfristig sollte die gesamte Ration passend zum individuellen Hund zusammengestellt sein.
4. Beobachte Deinen Hund während der Umstellung
Achte während der Futterumstellung darauf, wie Dein Hund das neue Futter annimmt und verträgt. Veränderungen von Kot und Verdauung können bei einer Futterumstellung vorkommen. Anhaltender Durchfall, Verstopfung, Erbrechen oder andere deutliche Beschwerden sollten jedoch nicht einfach als „Entgiftung“ betrachtet werden. Halten Beschwerden an oder ist Dein Hund deutlich beeinträchtigt, solltest Du die Ursache tierärztlich abklären lassen.
Wichtig: Wie schnell ein Hund auf BARF umgestellt werden kann, ist individuell. Besonders bei Erkrankungen, bekannten Verdauungsproblemen, Allergien oder anderen besonderen Anforderungen solltest Du die Umstellung mit einer Tierarztpraxis oder qualifizierten Ernährungsberatung abstimmen. |
Wie lange dauert die Umstellung auf BARF?
Dafür gibt es keine feste Anzahl an Tagen. Manche Hunde kommen mit einem Futterwechsel unkompliziert zurecht, andere benötigen mehr Zeit. Entscheidend ist nicht, einen festen Zeitplan einzuhalten, sondern die Verträglichkeit zu beobachten und die dauerhafte BARF-Ration sinnvoll aufzubauen.
Praktischer Einstieg ins BARFen
Wenn Du für den Einstieg verschiedene BARF-Komponenten kennenlernen möchtest, kann unser BARF-Einsteigerpaket für Hunde eine praktische Unterstützung sein. Es ist darauf ausgerichtet, unterschiedliche Komponenten schrittweise kennenzulernen und erleichtert damit die Orientierung beim Einstieg in die Rohfütterung.
Nach der Einstiegsphase kannst Du – passend zu Deinem Futterplan – entscheiden, ob Du die Rationen aus einzelnen BARF-Komponenten zusammenstellst oder geeignete BARF-Mixe in Deine Fütterung integrierst.
Mehr über den Einstieg in BARF erfahren
In unserem ausführlichen Ratgeber BARF-Hundefutter leicht gemacht erklären wir Dir die Grundlagen der Rohfütterung und zeigen Dir, worauf es beim Aufbau einer BARF-Ration ankommt.
Ja, grundsätzlich kannst Du auch eine trächtige Hündin barfen. Während der Trächtigkeit verändern sich jedoch Energie- und Nährstoffbedarf, sodass die bisherige BARF-Ration nicht einfach unverändert weitergefüttert werden sollte. Besonders wichtig ist eine individuell an Trächtigkeitsphase, Körpergewicht und Hündin angepasste Rationsplanung.
Kurz erklärt: Kann ich meine trächtige Hündin barfen?BARF ist auch während der Trächtigkeit grundsätzlich möglich. Die Ration muss jedoch an den veränderten Bedarf der Hündin angepasst werden. Gerade die Versorgung mit Energie, Protein, Mineralstoffen und weiteren Nährstoffen sollte in dieser Lebensphase nicht nach pauschalen BARF-Regeln erfolgen. |
Was verändert sich beim BARFen in der Trächtigkeit?
Mit fortschreitender Trächtigkeit verändert sich der Bedarf der Hündin. Gleichzeitig entwickeln sich die Welpen, sodass sowohl die Energieversorgung als auch die Zusammensetzung der gesamten Ration zunehmend wichtig werden.
Wie stark die Futtermenge angepasst werden muss, lässt sich nicht für jede Hündin mit einem festen Prozentsatz beantworten. Unter anderem Körpergröße, Körperzustand, Wurfgröße, Trächtigkeitsphase und die Energiedichte des Futters spielen dabei eine Rolle.
Worauf solltest Du bei der BARF-Ration besonders achten?
Energie und Protein
Im Verlauf der Trächtigkeit steigt der Bedarf der Hündin. Dabei geht es nicht nur darum, einfach mehr Futter zu geben: Auch Energiedichte und Zusammensetzung der Ration müssen zur jeweiligen Phase passen. Hochwertige tierische Komponenten können dabei Bestandteil der BARF-Ration sein.
Wenn Du Deine Ration aus einzelnen Komponenten zusammenstellst, findest Du verschiedene Fleischsorten in unserer BARF-Fleisch-Kategorie .
Mineralstoffe nicht nach Gefühl ergänzen
Besonders bei Mineralstoffen wie Calcium und Phosphor ist während der Trächtigkeit eine passende Versorgung wichtig. Mehr ist dabei nicht automatisch besser. Knochen, Knochenmehl oder andere Mineralstoffquellen sollten deshalb nicht vorsorglich in beliebiger Menge ergänzt oder reduziert werden.
Welche BARF-Zusätze tatsächlich benötigt werden, hängt von der gesamten Rationszusammensetzung ab.
Gewicht und Körperzustand beobachten
Kontrolliere während der Trächtigkeit regelmäßig Gewicht und Körperzustand Deiner Hündin. Die Futtermenge sollte im Verlauf nicht starr nach einem festen Schema erhöht werden, sondern passend zur Entwicklung und zur tierärztlichen Beurteilung angepasst werden.
Wichtig: Eine trächtige Hündin hat besondere Ernährungsanforderungen. Wir empfehlen deshalb, die BARF-Ration während Trächtigkeit und anschließender Säugezeit mit einer Tierarztpraxis oder einer qualifizierten Ernährungsberatung abzustimmen. Das gilt besonders für die Energie- und Mineralstoffversorgung. |
Sind fertige BARF-Mixe für trächtige Hündinnen geeignet?
Das lässt sich nicht pauschal für jeden BARF-Mix beantworten. Entscheidend sind die enthaltenen Zutaten, die Nährstoffzusammensetzung und die gesamte Tagesration. Ein Produkt, das für einen ausgewachsenen Hund gut in den Futterplan passt, ist deshalb nicht automatisch auch für eine trächtige Hündin die richtige Wahl.
Unsere BARF-Mixe kombinieren verschiedene Zutaten in einer praktischen Mischung. Bitte prüfe bei einer trächtigen Hündin immer die Angaben des jeweiligen Produktes und berücksichtige es als Teil der gesamten Rationsplanung.
Möchtest Du Gemüse, Obst und Öle selbst passend ergänzen, findest Du bei unseren BARF-Mischungen ohne Gemüse, Obst und Öle weitere Möglichkeiten für die individuelle Zusammenstellung.
Und nach der Geburt?
Auch während der Säugezeit verändert sich der Bedarf deutlich und hängt unter anderem von der Anzahl der Welpen und der Milchleistung ab. Die Ration sollte deshalb nach der Geburt erneut überprüft und an die aktuelle Situation der Hündin angepasst werden.
Verschiedene BARF-Mixe bringen Abwechslung in den Napf und ermöglichen es Dir, unterschiedliche Zutaten und Zusammensetzungen miteinander zu kombinieren. Dabei geht es nicht darum, dass Dein Hund zwingend eine bestimmte Anzahl an Mixen benötigt. Entscheidend ist vielmehr, dass die gesamte Fütterung zu Deinem Hund passt und sinnvoll zusammengestellt ist.
Kurz erklärt: Warum verschiedene BARF-Mixe füttern?Unterschiedliche BARF-Mixe können verschiedene Fleischsorten, Innereien und weitere Zutaten enthalten. Durch den Wechsel kannst Du die Fütterung abwechslungsreich gestalten und musst nicht jeden Bestandteil einer BARF-Ration täglich einzeln zusammenstellen. Wichtig ist dabei immer die Gesamtration über einen geeigneten Zeitraum. |
Abwechslung statt einer festen Anzahl an Mixen
Die Zahl Sieben ist keine allgemeine BARF-Regel. Dein Hund benötigt also nicht allein deshalb sieben unterschiedliche Mixe, damit seine Fütterung sinnvoll zusammengestellt ist.
Viel wichtiger ist, was in den verschiedenen Mixen enthalten ist und wie sie sich innerhalb der gesamten Fütterung ergänzen. Durch unterschiedliche Zusammensetzungen lassen sich verschiedene Komponenten und Zutaten in den Futterplan integrieren.
Welche Vorteile hat der Wechsel verschiedener Mixe?
Unterschiedliche Zutaten kombinieren
BARF kann aus verschiedenen tierischen und pflanzlichen Komponenten bestehen. Dazu gehören je nach Fütterungskonzept beispielsweise Muskelfleisch, Innereien, Pansen oder Blättermagen, eine geeignete Calciumquelle sowie Gemüse, Obst, Fette und weitere Ergänzungen.
Verschiedene Mixe können unterschiedliche Teile dieser Vielfalt abbilden. Dadurch kannst Du Abwechslung schaffen, ohne jede einzelne Zutat bei jeder Mahlzeit selbst zusammenstellen zu müssen.
Unterschiedliche Fleischsorten kennenlernen
Je nach ausgewählten Produkten kannst Du auch unterschiedliche tierische Komponenten und Fleischsorten in den Futterplan einbauen. Das sorgt für geschmackliche Abwechslung und gibt Dir gleichzeitig die Möglichkeit zu beobachten, welche Zutaten Dein Hund gerne frisst und gut verträgt.
BARFen im Alltag einfacher machen
Ein praktischer Vorteil von BARF-Mixen ist die einfachere Handhabung. Mehrere Zutaten sind bereits miteinander kombiniert. Das kann besonders für Hundebesitzer hilfreich sein, die abwechslungsreich barfen möchten, aber nicht jede Mahlzeit vollständig aus Einzelkomponenten vorbereiten wollen.
Wichtig: Abwechslung allein macht eine BARF-Ration nicht automatisch ausgewogen. Entscheidend ist die Zusammensetzung der gesamten Fütterung. Prüfe deshalb immer die Zutaten und Deklaration der verwendeten Mixe und berücksichtige, welche weiteren Komponenten gegebenenfalls benötigt werden. |
Muss mein Hund jeden BARF-Mix vertragen?
Nein. Nicht jeder Hund verträgt oder mag jede Zutat gleichermaßen. Wenn Dein Hund auf eine bestimmte Fleischsorte oder andere Bestandteile empfindlich reagiert, sollte ein entsprechender Mix nicht allein wegen der Abwechslung gefüttert werden.
Bei wiederkehrenden Verdauungsproblemen, vermuteten Allergien oder Unverträglichkeiten sollte die Ursache tierärztlich beziehungsweise mit einer qualifizierten Ernährungsberatung abgeklärt werden.
Mixe, Mischungen oder einzelne BARF-Komponenten?
Wie viel Du bereits kombiniert kaufen und wie viel Du selbst zusammenstellen möchtest, kannst Du passend zu Deinem Fütterungskonzept und Deinem Alltag entscheiden.
Unsere BARF-Mixe kombinieren bereits verschiedene Zutaten und sind praktisch, wenn Du nicht jede Komponente einzeln vorbereiten möchtest.
Möchtest Du Gemüse, Obst und Öle lieber selbst auswählen und ergänzen, findest Du dafür unsere BARF-Mischungen ohne Gemüse, Obst und Öle .
Wenn Du Deine Rationen noch individueller aus einzelnen Fleischkomponenten zusammenstellen möchtest, kannst Du außerdem unser BARF-Fleisch verwenden.
Mehr über die Zusammenstellung von BARF erfahren
Wenn Du noch tiefer einsteigen möchtest, erklären wir Dir in unserem Ratgeber BARF-Hundefutter leicht gemacht , wie die verschiedenen Bestandteile einer BARF-Fütterung zusammenspielen.
Unsere BARF-Mixe sind nicht pauschal als Alleinfuttermittel zu verstehen. Sie sind bereits praktisch zusammengestellt und enthalten – je nach Rezeptur – verschiedene tierische und pflanzliche Komponenten sowie ausgewählte Ergänzungen. Für eine abwechslungsreiche BARF-Fütterung empfehlen wir, unterschiedliche passende Mixe miteinander zu kombinieren, statt dauerhaft nur eine einzige Rezeptur zu füttern.
Kurz erklärt: Sind unsere BARF-Mixe Alleinfuttermittel?Nein, nicht automatisch. Ob ein Produkt als Alleinfuttermittel gilt, richtet sich nach seiner Deklaration. Unsere BARF-Mixe sind so konzipiert, dass sie Dir eine unkomplizierte und abwechslungsreiche Rohfütterung ermöglichen. Dabei setzen die verschiedenen Rezepturen unterschiedliche Schwerpunkte und können passend zum individuellen Futterplan miteinander kombiniert werden. |
Was ist bereits in den BARF-Mixen enthalten?
Unsere BARF-Mixe nehmen Dir einen Teil der täglichen Vorbereitung ab. Je nach Mix sind beispielsweise Muskelfleisch, Pansen, Innereien, Gemüse, Obst sowie ausgewählte Öle oder andere Ergänzungen bereits miteinander kombiniert.
Welche Zutaten tatsächlich enthalten sind, kannst Du immer direkt der Deklaration des jeweiligen Produktes entnehmen. Da sich unsere Rezepturen unterscheiden, solltest Du nicht davon ausgehen, dass jeder Mix dieselben Bestandteile oder Ergänzungen enthält.
Warum empfehlen wir verschiedene BARF-Mixe?
Unsere Mixe sind bewusst unterschiedlich zusammengesetzt. Ein Mix kann beispielsweise stärker fleischbetont sein, ein anderer bringt Pansen, Fisch, Innereien oder andere pflanzliche Bestandteile in den Futterplan. So lassen sich unterschiedliche Zutaten unkompliziert miteinander kombinieren.
Deshalb empfehlen wir bei einem gesunden Hund nicht, dauerhaft ausschließlich dieselbe Rezeptur auszuwählen, sondern verschiedene geeignete Mixe abwechslungsreich in den Futterplan einzubauen.
Dafür musst Du nicht jeden Tag zwingend eine neue Sorte öffnen. Entscheidend ist die sinnvolle Abwechslung im Futterplan – nicht eine starre Vorgabe, dass täglich ein anderer Mix gefüttert werden muss.
Muss ich zu jedem BARF-Mix noch etwas hinzufügen?
Das lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten. Ob und welche Ergänzungen sinnvoll oder notwendig sind, hängt vom jeweiligen Mix, den übrigen gefütterten Produkten und dem individuellen Futterplan Deines Hundes ab.
Deshalb solltest Du Zusätze nicht einfach vorsorglich zu jeder Mahlzeit geben. Schau zunächst auf die Zutaten und Zusammensetzung des jeweiligen Mixes und darauf, welche weiteren Komponenten Dein Hund über seine gesamte Fütterung erhält.
Unser Tipp: Für einen gesunden Hund kannst Du verschiedene passende feed&meat BARF-Mixe miteinander kombinieren und so unterschiedliche Rezepturen in den Futterplan bringen. Hat Dein Hund besondere Ernährungsanforderungen, sollte die Auswahl dagegen gezielt auf seine individuelle Situation abgestimmt werden. |
Was gilt bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Erkrankungen?
Dann ist möglichst viel Abwechslung nicht automatisch das richtige Ziel. Bei bekannten Allergien oder Unverträglichkeiten solltest Du gezielt Rezepturen auswählen, die zu Deinem Hund und seinem Futterplan passen, und die Zutatenlisten sorgfältig prüfen.
Auch bei Erkrankungen oder besonderen Anforderungen sollte individuell beurteilt werden, welche Zutaten, Mengen und Ergänzungen geeignet sind. Das gilt beispielsweise dann, wenn bestimmte Nährstoffe gezielt angepasst werden müssen.
In solchen Fällen empfehlen wir, die Fütterung mit einer Tierarztpraxis oder qualifizierten Ernährungsberatung abzustimmen. Unsere BARF-Zusätze sollten bei einem konkreten gesundheitlichen Bedarf ebenfalls gezielt ausgewählt und nicht pauschal ergänzt werden.
Wie finde ich eine abwechslungsreiche Auswahl?
Wenn Dein Hund gesund ist und die enthaltenen Zutaten verträgt, kannst Du aus unseren unterschiedlichen BARF-Mixen eine Auswahl zusammenstellen und die Rezepturen über den Futterplan hinweg miteinander kombinieren.
Noch unkomplizierter sind unsere BARF-Pakete . Sie eignen sich besonders, wenn Du verschiedene Produkte kennenlernen oder Dir die Auswahl mehrerer passender BARF-Produkte erleichtern möchtest.
Mehr über die Zusammenstellung von BARF erfahren
Du möchtest besser verstehen, wie die einzelnen Bestandteile einer BARF-Fütterung zusammenspielen? In unserem Ratgeber BARF-Hundefutter leicht gemacht erklären wir Dir die Grundlagen ausführlicher.
Ja, BARF und Trockenfutter können grundsätzlich miteinander kombiniert werden. Diese Form der Fütterung wird häufig als Teilbarfen bezeichnet. Wichtig ist, dass die gesamte Tagesration zum individuellen Bedarf Deines Hundes passt.
Kurz erklärt: Was bedeutet Teilbarfen?Beim Teilbarfen kombinierst Du Rohfütterung mit einem anderen Futter, beispielsweise Trocken- oder Nassfutter. Eine praktische Möglichkeit ist, die unterschiedlichen Fütterungsarten auf verschiedene Mahlzeiten aufzuteilen. |
Wie funktioniert Teilbarfen im Alltag?
Du kannst beispielsweise morgens BARF und abends Trockenfutter geben. Eine andere Aufteilung ist ebenfalls möglich. Entscheidend ist, dass Du nicht einfach zwei vollständige Tagesrationen miteinander kombinierst, sondern die jeweiligen Futtermengen entsprechend anpasst.
Ob Dein Hund beide Fütterungsarten auch innerhalb einer Mahlzeit gut verträgt, ist individuell. Eine grundsätzliche Regel, dass BARF und Trockenfutter wegen unterschiedlicher Verdauungszeiten niemals gemeinsam gefüttert werden dürfen, lässt sich daraus nicht ableiten.
Worauf solltest Du beim Teilbarfen achten?
Betrachte immer die gesamte Fütterung. Wenn beispielsweise ein Teil der Tagesration über ein Alleinfuttermittel abgedeckt wird und der andere Teil aus selbst zusammengestelltem BARF besteht, müssen Mengen und Zusammensetzung aufeinander abgestimmt werden.
Beobachte außerdem, wie Dein Hund die Kombination verträgt und wie sich Gewicht und Körperzustand entwickeln. Bei Erkrankungen, Allergien, Unverträglichkeiten oder besonderen Ernährungsanforderungen sollte die Ration individuell mit einer Tierarztpraxis oder qualifizierten Ernährungsberatung abgestimmt werden.
Gut zu wissen: Teilbarfen kann eine praktische Lösung sein, wenn Du Rohfütterung in Deinen Alltag integrieren möchtest, ohne vollständig auf BARF umzustellen. Es gibt dabei nicht die eine Aufteilung, die für jeden Hund richtig ist. |
Du möchtest mit BARF beginnen?
Wenn BARF für Dich noch neu ist, erklären wir Dir in unserem Ratgeber BARF-Hundefutter leicht gemacht , wie Rohfütterung aufgebaut ist und worauf Du bei der Zusammenstellung achten solltest.
BARF-Futter taust Du am besten langsam im Kühlschrank auf. Stelle die benötigte Dose beispielsweise am Vorabend in den Kühlschrank, sodass das Futter bis zur nächsten Fütterung schonend auftauen kann.
Kurz erklärt: BARF richtig auftauenGefrorenes BARF sollte möglichst im Kühlschrank auftauen. Entnimm anschließend die benötigte Menge und bewahre das restliche Futter weiterhin gekühlt auf. |
Worauf solltest Du beim Auftauen achten?
Wenn Dein Hund sehr kaltes Futter nicht gut verträgt, kannst Du die Portion vor dem Füttern kurz auf eine angenehmere Temperatur kommen lassen. Rohes Futter sollte dabei jedoch nicht unnötig lange ungekühlt stehen.
Achte außerdem auf eine gute Küchenhygiene: Hände, Näpfe, Arbeitsflächen und Gegenstände, die mit dem rohen Futter in Berührung gekommen sind, sollten anschließend gründlich gereinigt werden.
Wenn Dein BARF bei der Lieferung leicht angetaut ist, bedeutet das nicht automatisch, dass das Futter verdorben ist. Entscheidend ist, dass die Kühlkette ausreichend erhalten geblieben ist und das Futter bei der Ankunft noch deutlich gekühlt ist.
Kurz erklärt: Darf angetautes BARF wieder eingefroren werden?Ist das BARF bei der Ankunft lediglich angetaut und weiterhin ausreichend gekühlt, kann es grundsätzlich wieder eingefroren werden. Ist die Ware dagegen vollständig aufgetaut und deutlich erwärmt, sollte sie nicht einfach wieder eingefroren werden. |
Was solltest Du nach der Lieferung tun?
Räume Deine Bestellung nach der Zustellung möglichst direkt ins Tiefkühlfach. Gerade an warmen Tagen ist es sinnvoll, die Lieferung persönlich anzunehmen oder einen geeigneten Ablageort beziehungsweise Wunschnachbarn zu hinterlegen.
Unsere BARF-Produkte werden tiefgekühlt verschickt. Je nach Außentemperatur, Paketgröße und Transportdauer kann es trotzdem vorkommen, dass die Produkte auf dem Versandweg etwas antauen.
Unsicher bei Deiner Lieferung? Wenn die Ware deutlich erwärmt angekommen ist, die Verpackung auffällig verändert ist oder Du Dir beim Zustand des Futters unsicher bist, verfüttere es nicht einfach weiter, sondern kontaktiere uns. Wir schauen uns den konkreten Fall gemeinsam mit Dir an. |
Aufgetautes BARF solltest Du durchgehend im Kühlschrank lagern und möglichst innerhalb weniger Tage verfüttern. Für unsere Fleischprodukte empfehlen wir nach dem vollständigen Auftauen einen Zeitraum von bis zu vier Tagen. Unser Veggiemix kann gekühlt bis zu fünf Tage verwendet werden.
Kurz erklärt: Wie lange hält aufgetautes BARF?Bewahre aufgetautes BARF immer gekühlt auf und entnimm nur die benötigte Portion. Fleischprodukte solltest Du innerhalb von bis zu vier Tagen, unseren Veggiemix innerhalb von bis zu fünf Tagen verbrauchen. |
Was solltest Du bei der Aufbewahrung beachten?
Stelle das restliche Futter nach dem Portionieren direkt wieder in den Kühlschrank. Hat sich Geruch, Farbe oder Konsistenz auffällig verändert oder wurde das Futter längere Zeit ungekühlt aufbewahrt, solltest Du es im Zweifel nicht mehr verfüttern.
Reinige Näpfe, Arbeitsflächen und Küchenutensilien, die mit dem rohen Futter in Kontakt gekommen sind, nach der Verwendung gründlich.
Viele Obst- und Gemüsesorten können die BARF-Ration Deines Hundes ergänzen – aber nicht alles, was wir Menschen essen, ist auch für Hunde geeignet. Manche Sorten kannst Du gut verwenden, andere nur unter bestimmten Voraussetzungen und einige solltest Du überhaupt nicht füttern.
Kurz erklärt: Welches Obst und Gemüse dürfen Hunde essen?Gut geeignete Sorten sind beispielsweise Karotte, Zucchini, Gurke, Kürbis, Apfel oder Beeren. Kerne, Steine und ungeeignete Pflanzenteile sollten entfernt werden. Weintrauben, Rosinen sowie Zwiebeln und andere problematische Lebensmittel gehören dagegen nicht in den Hundenapf. |
Obst und Gemüse für Hunde im Überblick
Unsere Übersicht hilft Dir bei der schnellen Orientierung. Bei den gelb markierten Lebensmitteln kommt es besonders auf Zubereitung, Menge oder verwendete Pflanzenteile an.
| ✓ In passenden Mengen geeignet | ! Mit Einschränkungen | ✕ Nicht füttern |
|---|---|---|
| Apfel (ohne Kerngehäuse) Banane Brombeere Chicorée Chinakohl Erdbeere Fenchel Gurke Himbeere Karotte Kürbis Pastinake Zucchini | Nur passend vorbereitet bzw. in kleinen Mengen: Ananas Aprikose (ohne Stein) Birne Brokkoli Blumenkohl Kirsche (ohne Stein) Kohlrabi Mais Melone (ohne Kerne/Schale) Orange Pfirsich (ohne Stein) Pflaume (ohne Stein) Rote Bete Spargel Spinat | Weintrauben Rosinen / Sultaninen Zwiebeln Frühlingszwiebeln Lauch Knoblauch Bärlauch rohe Kartoffeln rohe Bohnen |
Wichtig: Die Tabelle dient als Orientierung und erhebt keinen Anspruch darauf, jedes Obst und Gemüse abzubilden. Auch bei geeigneten Lebensmitteln kommt es auf Menge, Zubereitung und die individuelle Verträglichkeit Deines Hundes an. |
Wie bereite ich Obst und Gemüse für BARF zu?
Pflanzliche Bestandteile kannst Du je nach Sorte beispielsweise fein raspeln, pürieren oder schonend garen. Entferne bei Obst grundsätzlich ungeeignete Kerne, Steine und Pflanzenteile.
Du möchtest mehr über eine bestimmte Sorte wissen? In unserem feed&meat Lexikon erklären wir einzelne Obst- und Gemüsesorten ausführlicher.
Krankheiten/ spezielle Bedürfnisse
Ja, beim Umgang mit rohem Fleisch besteht grundsätzlich die Möglichkeit, mit Salmonellen oder anderen Keimen in Kontakt zu kommen. Das gilt beim BARFen ebenso wie beim Zubereiten von rohem Fleisch in der eigenen Küche. Mit einer sorgfältigen Küchenhygiene kannst Du das Risiko einer Übertragung deutlich reduzieren.
Kurz erklärt: Salmonellen und BARFRohes Fleisch kann mit Krankheitserregern belastet sein. Deshalb solltest Du BARF hygienisch lagern, zubereiten und verfüttern und anschließend Hände, Näpfe, Arbeitsflächen und verwendete Küchenutensilien gründlich reinigen. |
Wie kannst Du das Risiko beim BARFen reduzieren?
- Wasche Deine Hände nach dem Kontakt mit rohem Fleisch gründlich.
- Reinige Näpfe, Messer, Schneidebretter und Arbeitsflächen nach der Zubereitung.
- Bewahre aufgetautes BARF durchgehend gekühlt auf.
- Vermeide den Kontakt von rohem Hundefutter mit Lebensmitteln für Menschen.
- Entferne Futterreste nach der Mahlzeit und reinige den Napf.
Besondere Vorsicht ist sinnvoll, wenn im Haushalt kleine Kinder, ältere Menschen, Schwangere oder Personen mit geschwächtem Immunsystem leben. In diesen Fällen sollte das individuelle Risiko gegebenenfalls ärztlich beziehungsweise tierärztlich besprochen werden.
Wenn Dein Hund Anzeichen von Sodbrennen oder saurem Reflux zeigt, können verschiedene Ursachen dahinterstecken. Neben der Zusammensetzung und Menge des Futters kommen auch Erkrankungen des Magens oder der Speiseröhre infrage. Wiederkehrende Beschwerden solltest Du deshalb tierärztlich abklären lassen.
Kurz erklärt: Sodbrennen beim HundBei einem Reflux gelangt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre und kann diese reizen. Mögliche Hinweise sind beispielsweise häufiges Schlucken, Lippenlecken, Regurgitieren, Unruhe oder ein verminderter Appetit. |
Was kann Sodbrennen beim Hund begünstigen?
Wenn die Beschwerden rund um die Fütterung auftreten, lohnt sich ein Blick auf Portionsgröße, Fettgehalt und Fütterungsrhythmus. Manche Hunde kommen beispielsweise mit mehreren kleineren Mahlzeiten besser zurecht als mit einer großen Portion.
Auch die individuelle Verträglichkeit einzelner Bestandteile kann eine Rolle spielen. Ändere bei wiederkehrenden Beschwerden jedoch nicht wahllos einzelne Zutaten, sondern versuche zunächst festzuhalten, wann die Symptome auftreten und was Dein Hund zuvor gefressen hat.
Wichtig: Häufiges Regurgitieren oder Erbrechen, Schmerzen, Schluckbeschwerden, Gewichtsverlust oder anhaltende Beschwerden gehören tierärztlich abgeklärt. Die Ursache sollte geklärt werden, bevor Du die BARF-Ration gezielt veränderst. |
Wenn Dein Hund erbricht, kann das viele verschiedene Ursachen haben. Möglich sind beispielsweise eine kurzfristige Magenverstimmung, ungewohntes oder nicht vertragenes Futter, ein verschluckter Fremdkörper, Infektionen, Parasiten oder andere Erkrankungen. Einmaliges Erbrechen ist nicht immer ein Grund zur Sorge – entscheidend ist, wie es Deinem Hund insgesamt geht.
Kurz erklärt: Warum erbricht mein Hund?Gelegentliches Erbrechen kann beispielsweise nach zu schnellem Fressen oder bei einer vorübergehenden Magen-Darm-Reizung auftreten. Wiederholtes oder starkes Erbrechen sollte dagegen tierärztlich abgeklärt werden. |
Mögliche Ursachen für Erbrechen beim Hund
- Futter und Fressverhalten: zu schnelles Fressen, eine ungewohnte Mahlzeit oder individuell nicht verträgliche Bestandteile
- Magen-Darm-Beschwerden: beispielsweise Infektionen oder andere Reizungen des Verdauungstrakts
- Fremdkörper: verschluckte Gegenstände können Beschwerden und Erbrechen verursachen
- Parasiten: auch ein Parasitenbefall kann mit Magen-Darm-Symptomen einhergehen
- Medikamente oder Erkrankungen: Erbrechen kann als Begleiterscheinung verschiedener Erkrankungen oder als Nebenwirkung auftreten
Wann zum Tierarzt? Erbricht Dein Hund wiederholt oder anhaltend, wirkt deutlich abgeschlagen, hat starke Schmerzen, einen aufgeblähten Bauch, Blut im Erbrochenen oder kann Wasser nicht bei sich behalten, solltest Du zeitnah tierärztlichen Rat einholen. Bei stark aufgeblähtem Bauch, erfolglosem Würgen oder deutlicher Unruhe kann ein Notfall vorliegen. |
Bei einem Seniorhund sollte die Fütterung nicht allein nach dem Alter, sondern nach seinem tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Wird Dein Hund ruhiger, kann sein Energiebedarf sinken. Gleichzeitig bleiben eine passende Versorgung mit hochwertigem Eiweiß, Nährstoffen und ausreichend Flüssigkeit wichtig.
Kurz erklärt: BARF für SeniorhundeBei älteren Hunden lohnt es sich, Futtermenge, Energiegehalt und Zusammensetzung regelmäßig zu überprüfen. Entscheidend sind unter anderem Aktivität, Gewicht, Muskulatur, Verdauung und mögliche Erkrankungen – nicht allein das Lebensalter. |
Worauf solltest Du beim BARFen eines Seniorhundes achten?
- Energiebedarf: Bewegt sich Dein Hund weniger, kann eine Anpassung der Energiezufuhr sinnvoll sein, damit er nicht ungewollt zunimmt.
- Gewicht und Muskulatur: Kontrolliere regelmäßig den Körperzustand. Gerade im Alter sollte nicht nur das Gewicht, sondern auch der Erhalt der Muskulatur im Blick bleiben.
- Verdauung: Verträglichkeit und Kotabsatz können sich verändern. Die Zusammensetzung der BARF-Ration lässt sich entsprechend individuell anpassen.
- Individuelle Erkrankungen: Bei Nieren-, Leber-, Bauchspeicheldrüsen- oder anderen Erkrankungen sollte die Ration nicht pauschal verändert, sondern fachlich abgestimmt werden.
Du möchtest das Thema ausführlicher kennenlernen? In unserem Ratgeber zur BARF-Ernährung für Senioren erklären wir die Fütterung älterer Hunde genauer.
Passend für ältere Hunde: Unser BARF Seniormix wurde für ältere Hunde und Hunde mit geringerem Energiebedarf entwickelt. Mit 6,6 % Rohfett ist er leichter zusammengesetzt als viele unserer klassischen BARF-Mischungen und kann in einen abwechslungsreichen BARF-Futterplan integriert werden. |
Wichtig: Bei bestehenden Erkrankungen, deutlichem Gewichtsverlust, verändertem Appetit oder besonderen Anforderungen im Alter solltest Du die Fütterung mit Deiner Tierarztpraxis oder einer qualifizierten Ernährungsberatung abstimmen.
Dass Dein Hund beim BARFen weniger Kot absetzt, kann ganz normal sein. Kotmenge und Kotbeschaffenheit hängen unter anderem von der Zusammensetzung und Menge des Futters, dem Ballaststoffanteil und der individuellen Verdauung Deines Hundes ab.
Kurz erklärt: Weniger Kot durch BARF?Nach einer Futterumstellung können sich Menge, Häufigkeit und Konsistenz des Kots verändern. Weniger Kot ist zunächst kein Grund zur Sorge, solange Dein Hund regelmäßig und ohne Beschwerden Kot absetzt. |
Wann solltest Du genauer hinschauen?
Sehr harter oder trockener Kot, starkes Pressen oder ausbleibender Kotabsatz können dagegen auf eine Verstopfung beziehungsweise eine nicht optimal passende Ration hinweisen. Beim BARFen kann beispielsweise ein zu hoher Knochenanteil sehr festen Kot begünstigen.
Treten die Veränderungen länger anhaltend zusammen mit Schmerzen, Erbrechen, Appetitlosigkeit oder anderen Beschwerden auf, solltest Du die Ursache tierärztlich abklären lassen.
Botulismus ist eine seltene, aber schwere Vergiftung durch das Nervengift des Bakteriums Clostridium botulinum. Auch Hunde können betroffen sein, allerdings kommt Botulismus bei ihnen vergleichsweise selten vor.
Kurz erklärt: Was ist Botulismus beim Hund?Botulismus entsteht meist durch die Aufnahme von bereits gebildetem Botulinumtoxin über belastetes Futter oder verwesendes Material. Das Gift greift das Nervensystem an und kann zu fortschreitender Muskelschwäche und Lähmungserscheinungen führen. |
Was hat Botulismus mit BARF zu tun?
Clostridium botulinum kann sich unter bestimmten Bedingungen in einer sauerstoffarmen Umgebung vermehren und dabei das gefährliche Botulinumtoxin bilden. Entscheidend sind jedoch mehrere Faktoren wie Lagerung, Temperatur und die Beschaffenheit des Futters – nicht allein die Verpackungsart.
Unsere BARF-Produkte sind nicht vakuumverpackt. Unabhängig davon solltest Du rohes Futter immer sachgerecht auftauen, gekühlt aufbewahren und hygienisch verarbeiten. Auffällig verdorbenes oder ungewöhnlich riechendes Futter solltest Du nicht verfüttern.
Wichtig: Zeigt Dein Hund plötzlich zunehmende Muskelschwäche, Probleme beim Schlucken, Lähmungserscheinungen oder Atemprobleme, ist das ein tierärztlicher Notfall. |
- Ungewohnte Nahrung: Beim Umstellen auf Barffutter erhält der Verdauungstrakt des Hundes neue und möglicherweise ungewohnte Nährstoffe. Dies kann vorübergehend zu Verdauungsstörungen führen, bis sich der Magen-Darm-Trakt an die neue Ernährung gewöhnt hat.
- Zu schnelle Umstellung: Eine zu schnelle Umstellung von einer Futterart zur anderen kann den Magen-Darm-Trakt überfordern. Es ist wichtig, die Umstellung allmählich durchzuführen, um dem Verdauungssystem Zeit zur Anpassung zu geben. Insbesondere bei älteren und sehr empfindlichen Hunden sollte die Umstellung schrittweise über ein bis zwei Wochen erfolgen.
- Mögliche Unverträglichkeiten: Einige Hunde können empfindlich auf bestimmte Lebensmittel reagieren. Es ist wichtig zu überprüfen, ob bestimmte Bestandteile des Barffutters, wie bestimmte Fleischsorten oder Zusätze, zu Unverträglichkeiten führen.
- Fehlende Balance oder Nährstoffüberschuss: Eine unausgewogene Ernährung oder ein Überschuss an bestimmten Nährstoffen kann zu Verdauungsproblemen führen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Barffutter alle notwendigen Nährstoffe in den richtigen Verhältnissen enthält.
- Bakterielle Kontamination: Rohes Fleisch kann Bakterien wie Salmonellen oder E. coli enthalten, die Durchfall verursachen können. Die richtige Lagerung, Hygiene und Qualität des verwendeten Fleisches sind entscheidend, um das Risiko von bakteriellen Infektionen zu minimieren. Achte zudem darauf, Fleisch aus kontrollierten Betrieben zu beziehen.
- Futterallergien: Einige Hunde können allergisch auf bestimmte Bestandteile des Barffutters reagieren. Wenn der Durchfall anhält oder andere Symptome auftreten, könnte eine allergische Reaktion vorliegen.
Was kannst du tun?
- Langsame Umstellung: Führe Veränderungen in der Ernährung langsam ein, indem du schrittweise vom bisherigen Futter zum Barffutter wechselst.
- Überwachung der Zutaten: Achte darauf, welche Zutaten im Barffutter enthalten sind, und überprüfe, ob es möglicherweise Unverträglichkeiten gibt.
- Hygiene und Qualität: Achte auf die Qualität des verwendeten Fleisches, die Lagerung und die allgemeine Hygiene bei der Zubereitung des Futters.
- Tierärztliche Beratung: Wenn der Durchfall anhält oder von anderen Symptomen begleitet wird, ist es wichtig, einen Tierarzt aufzusuchen. Ein Tierarzt kann mögliche Gesundheitsprobleme ausschließen und Empfehlungen für die Ernährung deines Hundes geben.
Die Grundlagen des Barfens bei Bauchspeicheldrüsenproblemen
- Mageres Fleisch: Wähle mageres Fleisch wie Huhn, Pute oder mageres Rindfleisch (Premiumgulasch). Fette können die Bauchspeicheldrüse belasten, also achte darauf, dass das Fleisch nicht zu viel Fett enthält.
- Gekochtes Gemüse: Koche das Gemüse, um die Fasern aufzubrechen und die Verdauung zu erleichtern und zerkleinere es sehr fein (dies ist in unseren Mixen bereits der Fall). Gut verträgliche Optionen sind Süßkartoffeln, Kürbis, Zucchini und Karotten.
- Vermeide Knochen: Bei Bauchspeicheldrüsenproblemen können rohe Knochen die Verdauung erschweren. Ersetze sie durch Knochenmehl oder Calciumpräparate, wie bspw. Eierschalenpulver, um die notwendige Kalziumzufuhr sicherzustellen.
- Gut verdauliche Fette: Verwende leicht verdauliche Fette wie Lachsöl oder Leinöl in kleinen Mengen, um die Versorgung mit essentiellen Fettsäuren sicherzustellen.
- Eiweißquellen: Füge leicht verdauliche Eiweißquellen hinzu, wie Ei oder Hüttenkäse, um den Proteingehalt zu erhöhen.
Ergänzungen für die Bauchspeicheldrüse Bestimmte Ergänzungen können hilfreich sein, um die Funktion der Bauchspeicheldrüse zu unterstützen (diese solltest Du jedoch mit Deinem Tierarzt absprechen).
- Enzympräparate: Enzyme können die Verdauung erleichtern. Präparate mit Pankreasenzymen oder kommerzielle Enzymmischungen können die Verdauung unterstützen.
- Probiotika: Probiotika fördern eine gesunde Darmflora und können bei Verdauungsproblemen hilfreich sein.
- Kürbiskernöl: Kürbiskernöl kann entzündungshemmende Eigenschaften haben und die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse unterstützen.
- Kokosöl: Kokosöl enthält mittelkettige Triglyceride, die leicht verdauliche Fette sind und die Bauchspeicheldrüse schonen können.
Bestellablauf
Bei Bestellungen unter 20 € berechnen wir einen Mindermengenzuschlag von 5 € zusätzlich zu den Versandkosten. Damit decken wir einen Teil des zusätzlichen Verpackungs- und Logistikaufwands ab, der besonders bei kleinen Tiefkühlbestellungen entsteht.
Kurz erklärt: Warum gibt es den Mindermengenzuschlag?Auch eine kleine Bestellung muss sicher verpackt, gekühlt und für den Tiefkühlversand vorbereitet werden. Bei kleineren Bestellmengen ist dieser Aufwand im Verhältnis zum Warenwert deutlich höher. Der Mindermengenzuschlag hilft uns, einen Teil dieser zusätzlichen Kosten abzudecken. |
Zusätzlich fallen die regulären Versandkosten von 7,90 € an. Größere Mengen Tiefkühlware unterstützen durch ihren Eigenkühleffekt außerdem eine möglichst stabile Temperatur während des Transports.
Ja, einen Teil unserer Verpackungsmaterialien kannst Du an uns zurückgeben. Wir verwenden geeignete Materialien nach Möglichkeit mehrfach, um ihre Nutzungsdauer zu verlängern. Sobald Du mindestens 8 Kühltaschen gesammelt hast, kannst Du sie an uns zurücksenden.
Kurz erklärt: Welche Verpackungen kannst Du zurückgeben?Ab 8 gesammelten Kühltaschen kannst Du ein Rücksendeetikett bei uns anfordern. Zusätzlich kannst Du Luftpolsterfolie und unsere Papp-Isolierschicht mitsenden. Geöffnete Futterschalen können wir derzeit nicht zurücknehmen. |
So bereitest Du die Rücksendung vor
- Sammle mindestens 8 Kühltaschen.
- Nutze für die Rücksendung gerne einen unserer Versandkartons.
- Öffne die Kühltaschen und lege sie möglichst flach übereinander. Bitte nicht ineinander knüllen oder stopfen.
- Luftpolsterfolie und unsere Papp-Isolierschicht kannst Du ebenfalls mit in den Karton legen.
So passt mehr Verpackungsmaterial in einen Karton und wir können die zurückgesendeten Materialien leichter sortieren und weiterverwenden.
Wie bekommst Du das Rücksendeetikett?
Das Rücksendeetikett kannst Du am Ende des Bestellvorgangs bei uns anfordern. Möchtest Du gerade keine neue Bestellung aufgeben, schreib uns einfach eine E-Mail an info@feedandmeat.de.
Ein kleines Dankeschön für Deinen Einsatz: Für die Rücksendung erhält Dein Vierbeiner bei der nächsten Bestellung eine Dankeschön-Tüte mit Snacks. |
Was ist mit den Futterschalen?
Bereits geöffnete Futterschalen können wir aktuell nicht zurücknehmen und wiederverwenden, da das Siegel nach dem Öffnen gebrochen ist. Bitte entsorge die Schalen entsprechend den bei Dir geltenden Vorgaben für Kunststoffverpackungen.
Den Link zur Sendungsverfolgung findest Du direkt in unserer Versandbestätigung. Sobald Deine Bestellung verschickt wurde, erhältst Du von uns eine E-Mail mit der Information, dass Dein Paket unterwegs ist.
Kurz erklärt: Wo finde ich meine Sendungsverfolgung?In unserer Versandbestätigung findest Du einen Link, über den Du den aktuellen Versandstatus Deiner Bestellung verfolgen kannst. Eine separate E-Mail mit der Sendungsnummer musst Du dafür nicht abwarten. |
Keine Versandbestätigung erhalten?
Schau bitte zuerst in den Spam-Ordner Deines E-Mail-Postfachs. Kannst Du die Versandbestätigung dort ebenfalls nicht finden, melde Dich gerne bei uns. Wir helfen Dir dabei, den aktuellen Status Deiner Bestellung zu prüfen.
Ja, bei feed&meat kannst Du auch per Rechnung bezahlen. Die Zahlung per Rechnung wird über unseren Zahlungsdienstleister Klarna abgewickelt.
Kurz erklärt: Rechnungskauf über KlarnaWähle im Bestellvorgang Klarna als entsprechende Zahlungsart aus. Nach Abschluss Deiner Bestellung wirst Du zu Klarna weitergeleitet und führst dort den Zahlungsvorgang durch. Bitte achte darauf, diesen vollständig abzuschließen. |
Welche weiteren Zahlungsarten gibt es?
Neben dem Rechnungskauf über Klarna stehen Dir bei uns PayPal und Vorkasse zur Verfügung. Bei einem Einkauf vor Ort sind außerdem Karten- und Barzahlung möglich.
Weitere Informationen zu unseren Zahlungsbedingungen findest Du in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) .
Ja, Du kannst unsere Produkte auch direkt bei uns in Ladbergen kaufen und abholen. Du kannst spontan in unserem Werksverkauf vorbeikommen oder Deine Bestellung vorab als Selbstabholer aufgeben.
Kurz erklärt: Unsere Öffnungszeiten in LadbergenMontag bis Mittwoch: 7:00–15:00 Uhr |
Einkaufen oder vorbestellen
Während unserer Öffnungszeiten kannst Du einfach vorbeikommen und direkt vor Ort einkaufen. Alternativ kannst Du Deine Ware vorab online als Selbstabholer bestellen oder Deine Bestellung per E-Mail an info@feedandmeat.de aufgeben.
Frische Produktion am Dienstag
Dienstags wird bei uns in Ladbergen frisch produziert. An diesem Tag kannst Du entsprechende Ware auch in Eimern oder in Deinen eigenen gereinigten Behältern zu einem vergünstigten Preis abholen.
Frag bei Deinem Besuch gerne nach unserer Firmenhandynummer. Über den Status informieren wir ab Montagmorgen darüber, was am folgenden Dienstag produziert wird.
Ja, Du kannst einzelne Mixarten in unseren BARF-Paketen tauschen. Deinen Tauschwunsch kannst Du einfach am Ende des Bestellvorgangs in das Bemerkungsfeld schreiben.
Kurz erklärt: Mixe im BARF-Paket tauschenWir können maximal zwei Mixarten pro Paket gegen andere gleichwertige Mischungen austauschen. Schreib Deinen Wunsch einfach in das Bemerkungsfeld Deiner Bestellung, zum Beispiel „Ohne Fischmix“. |
Warum können maximal zwei Mixarten getauscht werden?
Unsere BARF-Pakete sind bereits zusammengestellt und entsprechend kalkuliert. Bei umfangreicheren Änderungen würde der Aufwand für die individuelle Zusammenstellung so groß, dass wir den Paketrabatt nicht mehr anbieten könnten. Möchtest Du mehr als zwei Mixarten ändern, bestellst Du die gewünschten Mixe daher am besten einzeln.
Tauschwunsch vergessen? Wenn Deine Bestellung noch nicht bearbeitet wurde, schreib uns möglichst schnell eine E-Mail an info@feedandmeat.de. Wir prüfen dann, ob die Änderung noch möglich ist.
Im Standardversand verschicken wir Deine Bestellung von Montag bis Mittwoch. Expressbestellungen können zusätzlich am Donnerstag versendet werden. So vermeiden wir möglichst, dass tiefgekühlte Ware über das Wochenende beim Versanddienstleister eingelagert wird.
Kurz erklärt: Unsere VersandtageStandardversand: Montag bis Mittwoch |
Was bedeutet das für Deine Bestellung?
Geht Deine Bestellung für den Standardversand beispielsweise erst am Mittwoch nach 11:30 Uhr ein, kann sie in der Regel erst am darauffolgenden Montag verschickt werden.
Verfügbare Standardartikel werden in der Regel innerhalb von ein bis zwei Werktagen für den Versand vorbereitet. Der tatsächliche Versandtag richtet sich dabei nach unseren oben genannten Versandtagen.
Rund um Feiertage oder bei Lieferengpässen kann sich der Versandplan ändern. Über entsprechende Abweichungen informieren wir Dich auf unserer Website.
Du hast noch eine Frage zu Deiner Bestellung? Dann schreib uns gerne an info@feedandmeat.de.