
Karotte
Karotten gehören zu den klassischen Gemüsekomponenten beim BARFen. Sie liefern Ballaststoffe und verschiedene Pflanzenstoffe, insbesondere Carotinoide wie Beta-Carotin. Je nach Fütterungsform können Möhren roh, fein zerkleinert, püriert oder gegart angeboten werden.
Kurz erklärt: Dürfen Hunde Karotten fressen?Ja, Hunde dürfen Karotten fressen. Möhren liefern unter anderem Ballaststoffe und Beta-Carotin und lassen sich gut als pflanzliche Komponente in eine BARF-Ration integrieren. Für eine bessere Aufschließung der Pflanzenstruktur empfiehlt es sich, sie fein zu zerkleinern, zu pürieren oder schonend zu garen. |
Was steckt in Karotten?
Karotten enthalten Ballaststoffe, Carotinoide sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Besonders bekannt sind sie für ihren Gehalt an Beta-Carotin, das auch für ihre kräftige orange Farbe verantwortlich ist.
Beta-Carotin ist eine Vorstufe von Vitamin A. Der Körper des Hundes kann Beta-Carotin bei Bedarf in Vitamin A umwandeln. Vitamin A erfüllt unter anderem wichtige Funktionen für Sehvorgänge, Haut und Schleimhäute. Karotten bringen darüber hinaus weitere sekundäre Pflanzenstoffe in die Fütterung.
Karotten und Verdauung
Die enthaltenen Ballaststoffe können eine normale Darmfunktion unterstützen und tragen zur pflanzlichen Vielfalt einer BARF-Ration bei. Wie sich Karotten auf die Verdauung auswirken, hängt dabei auch von Menge, Zubereitung und der übrigen Fütterung ab.
Möhren werden häufig auch bei empfindlicher Verdauung eingesetzt. Bei anhaltendem Durchfall, Verstopfung, Erbrechen oder anderen wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden sollte jedoch die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Roh, püriert oder gekocht – wie füttert man Karotten?
Hunde können Karotten sowohl roh als auch gegart bekommen. Beim BARFen werden rohe Möhren häufig fein geraspelt oder püriert. Dadurch wird die Pflanzenstruktur stärker aufgeschlossen.
Alternativ können Karotten schonend gedünstet oder gekocht werden. Das macht sie weich und kann besonders für Hunde praktisch sein, die gröbere rohe Gemüsebestandteile weniger gut vertragen.
Beta-Carotin gehört zu den fettlöslichen Carotinoiden. Eine Mahlzeit mit einer passenden Fett- beziehungsweise Ölkomponente kann daher die Aufnahme von Carotinoiden unterstützen.
Karotten als Snack für Hunde
Ein Stück rohe Karotte kann auch als knackiger Snack angeboten werden. Größe und Form sollten dabei zum Hund und seinem Kauverhalten passen. Bei Hunden, die größere Stücke hastig abschlucken, sind entsprechend kleinere oder anders zubereitete Portionen sinnvoll.
Karotten beim BARFen
Karotten lassen sich unkompliziert mit anderen geeigneten Gemüse- und Obstsorten kombinieren. In unserem BARF Veggiemix mit Gemüse, Obst & Leinöl bilden Möhren den größten Gemüseanteil und werden unter anderem mit Chinakohl, Apfel, Roter Bete und Birne kombiniert.
Wenn Du eine getrocknete Gemüsekomponente bevorzugst, enthält auch unser BARF Gemüsemix Karotten zusammen mit weiteren Gemüse- und Pflanzenbestandteilen. Die Gemüseflocken werden vor der Fütterung in warmem Wasser eingeweicht.
Möhren kommen außerdem in verschiedenen feed&meat BARF-Mixen vor. So enthält beispielsweise unser BARF Aktivmix mit Rind Möhre gemeinsam mit weiteren pflanzlichen und tierischen Komponenten.
Gut zu wissen: Karotten liefern Beta-Carotin, nicht einfach große Mengen fertiges Vitamin A. Der Hund kann Beta-Carotin bei Bedarf in Vitamin A umwandeln. Für die pflanzliche Komponente beim BARFen eignen sich Möhren besonders gut fein zerkleinert, püriert, gegart oder als eingeweichte Flocken. |











