
Knollensellerie
Knollensellerie ist ein aromatisches Wurzelgemüse, das auch beim BARFen als pflanzliche Komponente verwendet werden kann. Er liefert Ballaststoffe, Kalium sowie verschiedene Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Fein zerkleinert, püriert oder gegart lässt er sich gut mit anderen geeigneten Gemüsesorten kombinieren.
Kurz erklärt: Dürfen Hunde Knollensellerie fressen?Ja, Hunde dürfen Knollensellerie in geeigneten Mengen fressen. Das Gemüse liefert unter anderem Ballaststoffe und Kalium und kann für zusätzliche pflanzliche Vielfalt im Napf sorgen. Beim BARFen eignet sich Sellerie besonders fein zerkleinert, püriert oder schonend gegart. |
Was steckt in Knollensellerie?
Knollensellerie enthält Ballaststoffe, Kalium und verschiedene Vitamine, darunter Vitamin K und Vitamin C. Hinzu kommen sekundäre Pflanzenstoffe, die das charakteristische Aroma des Selleries mitprägen.
Kalium erfüllt im Körper wichtige Aufgaben für den Flüssigkeitshaushalt sowie die normale Nerven- und Muskelfunktion. Vitamin K ist unter anderem an der normalen Blutgerinnung beteiligt. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe bringen zusätzliche pflanzliche Vielfalt in die Fütterung.
Knollensellerie und Verdauung
Die enthaltenen Ballaststoffe können eine normale Darmfunktion unterstützen. Damit kann Knollensellerie als Teil einer abwechslungsreichen Gemüsekomponente einen Beitrag zur Ballaststoffzufuhr leisten.
Wie gut Sellerie vertragen wird, ist individuell. Gerade wenn Dein Hund Knollensellerie noch nicht kennt, empfiehlt es sich, zunächst mit einer kleinen Menge zu beginnen. Bei anhaltenden oder wiederkehrenden Verdauungsproblemen sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Roh oder gekocht – wie kann man Knollensellerie füttern?
Knollensellerie kann roh oder gegart verwendet werden. Rohes Gemüse wird beim BARFen am besten fein geraspelt, zerkleinert oder püriert. Dadurch wird die Pflanzenstruktur stärker aufgeschlossen.
Alternativ kannst Du die geschälte und gewaschene Sellerieknolle schonend garen und anschließend pürieren oder zerdrücken. Gewürze, Salz oder ungeeignete Zutaten wie Zwiebeln gehören dabei nicht dazu.
Knollensellerie beim BARFen
Beim BARFen kann Knollensellerie gemeinsam mit anderen geeigneten Gemüse- und Obstsorten verwendet werden. Er ist dabei keine notwendige Einzelzutat, sondern eine von vielen Möglichkeiten, die pflanzliche Komponente abwechslungsreich zu gestalten.
Die passende Menge richtet sich nach dem gesamten Futterplan und dem individuellen Hund. Ein fester Sellerieanteil ist für eine ausgewogene BARF-Ration nicht erforderlich.
Was solltest Du bei Sellerie beachten?
Sellerie gehört zu den Lebensmitteln, die bei empfindlichen Menschen vergleichsweise häufig allergische Reaktionen auslösen können. Auch bei Hunden sollte deshalb auf die individuelle Verträglichkeit geachtet werden, insbesondere wenn bereits Futtermittelallergien oder Unverträglichkeiten bekannt sind.
Bei einer Ausschlussdiät oder einer tierärztlich abgestimmten Spezialfütterung sollte Knollensellerie nur eingesetzt werden, wenn er ausdrücklich in den jeweiligen Futterplan passt.
Gut zu wissen: Knollensellerie und Stangensellerie stammen zwar von derselben Pflanzenart (Apium graveolens), sind aber unterschiedliche Kulturformen. Beim Knollensellerie steht die verdickte Speicherknolle im Mittelpunkt, beim Stangensellerie werden vor allem die kräftigen Blattstiele verwendet. |