Darmsanierung durch Blättermagen!

Viele Hunde leiden unter Darmbeschwerden und kränkeln im Winter. Auch unsere kleine Malteser-Mix-Dame Ember hatte früher häufig mit Durchfall und Magenproblemen zu kämpfen. Seitdem wir zum Frühjahr und Herbst eine Pansen- und Blättermagenkur machen, ist das nicht mehr so…

„Puh, ich füttere keinen Pansen, weil der stinkt.“ Das sind häufige Aussagen im Umgang mit grünem Pansen und Blättermagen. Gerade die grünen Nahrungsreste in diesen Mägen des Rindes sind für unsere Vierbeiner jedoch so wertvoll!

Die Nahrungsrückstände wie Gräser enthalten viele Verdauungsenzyme, „gute“ Bakterien und Aminosäuren sowie weitere aufgeschlossene Nahrungsmittelbestandteile. Diese  Enzyme und Bakterien schlüsseln die Nahrung für deinen Hund bereits soweit auf, dass die Nährstoffe bestmöglich verarbeitet werden können. Insbesondere in der kalten Jahreszeit werden Blättermagen und Pansen gerne gefüttert, da sie das Immunsystem ankurbeln und blutreinigend wirken. Zudem verbessern sie den Stoffwechsel, was bei Hunden mit einem empfindlichen Magen, wie z.B. bei Ember, dafür sorgt, dass die Magen-Darm-Flora im Gleichgewicht ist.  

Bei gekochtem Futter oder Trockenfutter sind diese Verdauungsenzyme durch den Erhitzungsprozess denaturiert und wirkungslos. Daher sollten Blättermagen und Pansen immer frisch gefüttert werden.

Was nun füttern? Blättermagen oder Pansen?
Das liegt ganz an eurem Hund! Ember und Wanja bekommen beides, da sie sowohl Pansen als auch Blättermagen vertragen. Der Vorteil an Blättermagen ist, dass er nicht so fetthaltig und die Nahrung noch weiter aufgeschlossen ist, als beim Pansen! Der Pansen hingegen weißt ein optimales Kalzium-Phosphor-Verhältnis auf und ist durch den höheren Fettanteil ein guter Energielieferant. Ihr müsst einfach selbst entscheiden, was eurem Hund gut tut und beobachten, was er besser verträgt. 

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