Himbeerblätter und rohes Fleisch für tragende Hündinnen

Meine Hündin ist tragend und ich will sie trotzdem barfen, geht das oder sollte ich das Futter besser umstellen? Diese Frage stellen sich viele Barfer. Natürlich kannst du deine Hündin während der Trächtigkeit und auch während der Laktationsphase barfen. Schwangerschaft ist schließlich auch bei Hunden keine Krankheit. Während der ersten 4 Wochen müssen du und deine Hündin nichts an der Futterration ändern, sondern wie gewohnt darauf achten, dass abwechslungsreich gefüttert wird, um allen Spurenelement-, Mineralstoff- und Vitaminanforderungen gerecht zu werden.

Ab der 5. Trächtigkeitswoche solltest du die Ration wöchentlich um etwa 10% erhöhen und so bis maximal auf das 1,5-fache der Ausgangsration erhöhen. Deine Hündin sollte weder zu dünn noch zu dick sein, sodass die Geburt nicht erschwert wird, jedoch genug Reserven zur Milchproduktion vorhanden sind. In den letzten 2 Wochen vor der Geburt solltest du die Tagesration auf mehrere Mahlzeiten am Tag verteilen, sodass der Magendarmtrakt deiner Hündin entlastet wird. Knochen sollten auch nicht mehr auf dem Speiseplan stehen, sondern durch Präparate wie Eiweißpulver ersetzt werden. Hierdurch wird ein zu harter Kot verhindert.

Ein Geheimtipp in den letzten Tagen vor der Geburt ist die Zugabe von Himbeerblättern. Sie stärken die Muskulatur der Beckenregion und erleichtern somit die Geburt. Zusätzlich mindern sie Geburtsblutungen und reduzieren die Gefahr von Verkrampfungen. Das getrocknete Kraut kann einfach unter die Barfration gemischt werden. Für einen 20kg Hund werden ca. 1,5 EL empfohlen.

Wenn die kleinen Racker auf der Welt sind und deine Hündin die Geburt überstanden hat, steigt ihr Energiebedarf, da die Milchproduktion angeregt wird. Die Futterration muss in dieser Zeit etwa auf das 2,5-fache erhöht werden. Deine Hündin sollte während der Laktationsphase auf keinen Fall stark abnehmen und die Welpen sollten kontinuierlich an Gewicht zunehmen. Sobald den Welpen das erste eigene Futter angeboten wird, verringert sich auch der Energiebedarf der Mutter, sodass die Futtermenge langsam gesenkt werden kann. Sobald die Säugezeit beendet ist, kann wieder die ursprüngliche Barfration gefüttert werden.

X No-Goes während der Trächtigkeit:

  • Baldrian
  • Kamille
  • Petersilie
  • Walnussrinde- und schalen
  • Zitronenmelisse

Habt ihr noch weitere Fragen, Ideen, Erfahrungen oder Anreize zum Thema Barfen von tragenden Hündinnen? Schreibt gerne einen Kommentar oder kontaktiert uns.

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